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ARCHIV
1997-2001
[ aktuelle Berichte
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Tunnelübung im "Zammer-Bahntunnel"
am Samstag, den 20. Oktober 2001. Aufgrund der Sperre der Bahnstrecke
zwischen Landeck und St.Anton a.A. an diesem Wochenende, konnte zum ersten
Mal eine realistische Übung angenommen werden. Das Einsatzszenario wurde
wie folgt aufgebaut: Ein Autoreisezug entgleist in der Mitte des 2 km
langen Tunnels und ein entgegenkommender Zug fuhr auf diesen auf. In
beiden Zügen befanden sich ca. 60 Personen und zwei Autos stürzten von
den Wagons (Einer davon geriet in Brand).
Die - nach dem Tunnelsicherheitskonzept der ÖBB - alarmierten Feuerwehren
Landeck und Zams tasteten sich mit Hilfe von Sauerstoff-Schutzgeräten,
Wärmebildkameras und Twin-Pack-Atemschutzgeräten
von beiden Seiten des Tunnels an die Einsatzstelle zu Fuß vor. Das
gleichzeitig verständigte Rote Kreuz Landeck und Imst bauten inzwischen
die Sanitäts-Hilfsstellen und einen Hubschrauberlandeplatz auf.
Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Landeck wurden auf dem "Tunnelrettungszug"
(besteht aus zwei auffahrbaren Wagons, einer Diesellok und zwei
Personenwagons) verladen und mit Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle
gebracht. Einige Fahrgäste konnten sich selbst retten und liefen
den Rettern im Tunnel entgegen. Gleichzeitig mit der Brandbekämpfung
des PKW wurde mit der Rettung der eingeschlossenen und eingeklemmten
Personen begonnen. Diese wurden zum Einen zu Fuß und zum Anderen
mit Hilfe des Tunnelrettungszuges zum Roten Kreuz und den Notärzten
ins Freie gebracht. Zum ersten Mal bei einer solchen Übung war auch
das KIT (Kriseninterventionsteam) des Roten Kreuzes Landeck dabei
und kümmerte sich um Verletzte und Einsatzkräfte. Insgesamt waren
an dieser Übung 170 Personen beteiligt. Die Übung dauerte ca. 2,5
Stunden.
Beteiligte Organisationen:
- ÖBB (Gesamt-Einsatzleitung)
- Feuerwehr Landeck
- Feuerwehr Zams
- Rotes Kreuz Landeck
- Rotes Kreuz Imst
- KIT (des Roten Kreuz Landeck)
- Notarzt-Team NEF
- Hubschrauber C5
- Bezirkshauptmannschaft Landeck
Eingesetztes Gerät der Feuerwehr:
- 2 Tunnelfahrzeuge
- 1 Schweres Rüstfahrzeug
- 1 Körperschutzfahrzeug
- Div. andere Fahrzeuge
- 23 Sauerstoffschutzgeräte
- 9 Twin-Pack-Atemschutzgeräte
- 3 Bergescheren
- 3 Wärmebildkameras
- u.v.m.
Fotos: Feuerwehr Landeck, Toni Zangerl (TT)
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Schwerer Verkehrsunfall in der "Gföll-Galerie"
(Silvretta Bundesstraße). Am Sonntag, den 14. Oktober 2001 wurde die Feuerwehr
Landeck um 05:21 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
Auf der Silvretta-Bundesstraße (Paznauntal), zwischen Pians und See, kam es in einer Galerie
zum Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW. Das alarmierte Rote Kreuz
Landeck konnte den verletzten Fahrer des einen Fahrzeuges selbst befreien.
Die zwei Insassen des zweiten PKW wurden jedoch beim Unfall so stark
eingeklemmt, dass eine Bergeschere benötigt wurde. Die Feuerwehr Landeck
rückte mit 4 Fahrzeugen und 25 Mann zur Unfallstelle aus. Nachdem der
Notarzt und die Sanitäter die Verletzten stabilisiert hatten, wurden
diese von der Feuerwehr Landeck mit Hilfe von drei Bergescheren aus dem
Autowrack herausgeschnitten und geborgen. Anschließend erfolgte der
Transport in das Krankenhaus Zams. Die gesperrte Straße wurde nach ca. 2
Stunden wieder für den Verkehr freigegeben.
Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck
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kein Foto
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Propangasaustritt in Serfaus:
Am 23. Juni 2001 wurde die Stadtfeuerwehr um 21.21 Uhr zu einem Propangasaustritt im Hotel Alpenruh in Serfaus alarmiert.
Der Hotelbesitzer hatte in der Küche starken Gasgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Das Hotel befindet sich am Ortsanfang von Serfaus, in dicht bebautem Gebiet.
Während der Anfahrt nach Serfaus (ca. 25 Straßenkilometer) evakuierte die Ortsfeuerwehr das Hotel und sperrte den Gefahrenbereich ab. Der Hotelbesitzer hatte in der Zwischenzeit die Haupthähne der Gasleitung sowohl beim Gastank als auch im Hotel abgesperrt.
Bei der Ankunft in Serfaus war im Hotel in den verschiedenen Räumen
war leichter Gasgeruch wahrzunehmen. Daher wurden ohne Verwendung
von Atemschutzgeräten mit 2 Explosimetern
und Gaswarngeräten (Ex-Pem) Messungen
im ganzen Haus und im besonderen im Kellerbereich durchgeführt.
Diese Messungen ergaben, dass die Geräte bis zu 20 % UZG angezeigt
haben. Ebenso wurde in der unmittelbaren Umgebung des Gastanks -
dieser befindet sich in ca. 2 m Abstand östlich des Hotels in einem
abgemauerten Gebäude - gemessen. Da nach intensiven Messungen und
Nachforschungen lediglich leichte Gasgemische und auch die Ursache
für den Gasgeruch nicht festgestellt werden konnten, wurde der Einsatz
beendet.
Die am Einsatzort anwesende Gendarmerie sperrte nach Rücksprache mit dem Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft das Hotel. Die Hotelgäste (6 Personen) wurden in einem anderen Hotel untergebracht und der Hotelbesitzer verständigte die zuständige Fachfirma, um die Ursache für den Vorfall zu eruieren.
Die Feuerwehr Landeck konnte um ca. 23.30 Uhr wieder in das Gerätehaus einrücken.
Im Einsatz in Serfaus waren: 1 KDOF, 1 GGF, 2 RLF-T, 1 SRF mit insgesamt 41 Mann. In Landeck standen weitere 21 Mann in Bereitschaft. Die Koordination des Einsatzes übernahm die
BEZ Landeck.
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Notausstieg ins Freie unverzichtbar! (Übung
am 23. Juni 2001)
Das Sicherheitsbedürfnis für öffentliche Transportmittel ist gestiegen. Kaprun war Anlass für einen behördlichen
Check der Serfauser Dorfbahn. Am Freitag war diese Bahn Schauplatz einer Extremübung.
SERFAUS (hwe). Die rund 1,3 Kilometer lange Dorfbahn, eine unterirdische Luftkissenbahn, ist ein Unikum im Alpenraum. Nach der Katastrophe von Kaprun klingelte das Telefon bei Bürgermeister Georg Mangott öfter als sonst. Urlauber verlangten Auskunft über die Sicherheitsvorkehrungen. Mangott begrüßt die verschärften Sicherheitsauflagen ebenso wie die jüngste Großübung der Feuerwehr vergangenen Freitag.
Neun Feuerwehren mit 151 Mann rückten an, als gegen 20 Uhr der Alarm ausgelöst wurde.
Die Feuerwehr Landeck war mit 6 Fahrzeugen (inkl. 2 Tunnelfahrzeugen), 5
ATS-Trupps und 45 Mann dabei. Das Szenario war realitätsnah und für Dokumentationszwecke auch filmreif gestellt: Der Waggonführer meldet einen Brand, die Bahn bleibt stecken. 30 Verletzte sollen sich in der Dorfbahn befinden. Dichter Rauch qualmt aus dem Tunnelschacht, die Endstation ist mitunter völlig eingenebelt. Zehn Minuten nach dem Sirenenalarm rücken Feuerwehrmänner mit Atemschutz an. Sie öffnen die Einstiegstore, dichter Rauch schlägt ihnen entgegen. Ausgerüstet mit zwei Wärmebildkameras kämpfen sie sich zu den Waggons vor. „Das größte Problem ist die psychische Belastung im völlig eingenebelten Tunnelschacht“, schildert Christoph Mayer, stv. Bezirkskommandant in seinem Zwischenbericht, „die Männer können sich nur mühsam vortasten.“ Das große Plus ist jedoch der Funkkontakt bzw. die Kommunikation. „Wir arbeiten auf drei Kanälen, jeder bekommt die Information, die er benötigt“, so Mayer.
Die große Mehrzahl der Verletzten kann durch den Notausstieg ins Freie gerettet werden, acht Verletzte werden an der Endstation ins Freie gebracht. „Der Notausstieg, der erst später errichtet wurde, hat sich als sehr sinnvoll erwiesen“, resümiert Mayer.“
(Tiroler Tageszeitung, 25. 6.2001)
(Fotos: Feuerwehr Landeck, TT))
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Knapp an einem Tunnelbrand vorbei. Die
Feuerwehr Landeck löscht einen LKW-Brand vor dem Tunnelportal. Montag,
14. Mai 2001 (Alarmierung: 13:40)
Nur ca. 100 m vor dem Westportal des Perjentunnels
konnte ein Fahrer seinen LKW wegen Brandgeruches noch anhalten.
Das Fahrzeug war in Richtung Imst unterwegs. Der Lenker sprang aus
dem Auto und Sekunden später stand es in Vollbrand. Die sofort alarmierte
Feuerwehr Landeck musste wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutzgeräte
tragen und löschte das Feuer rasch. Anschließend stellten wir fest,
dass die Treibstofftanks auf beiden Seiten auf der oberen Seite
geschmolzen waren und Diesel austrat. Mit Hilfe des Gefahrgutfahrzeuges
wurden aus Sicherheitsgründen die noch verbliebenen ca. 150 Liter
Treibstoff abgepumpt und entsorgt.

Fotos: Feuerwehr Landeck, Tiroler Tageszeitung
(Pircher)
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Staubexplosion in Starkenbacher Tischlerei
am Sonntag, 6. Mai 2001 (Alarmierung um 18:55 Uhr).
In Starkenbach ist in einer Tischlerei im Bereich des Silos ein Brand
ausgebrochen. Die Feuerwehren Schönwies und Landeck wurden dazu alarmiert
und mussten bei ihrem Eintreffen feststellen, dass es im Silo bereits zu
einer Staubexplosion gekommen ist. Dabei wurde eine ca. 4 x 5 m große
Ziegelwand herausgesprengt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nach
dem Löschen des Brandherdes musste unter den größten
Sicherheitsvorkehrungen noch der zweite Silo geöffnet und auf Brandnester
kontrolliert werden. Wegen der Einsturzgefahr des ersten Silos, musste
dieser sofort von einem Schaufelbagger niedergerissen werden.
Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck
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Landecker Pfarrkirche im Stadtteil Bruggen
ausgebrannt:
In Landeck ist Freitag, den 30. März 2001 (Alarmierung 13:00
Uhr) in einer Seitenkapelle der Pfarrkirche St. Joseph Feuer
ausgebrochen. Ein Teil der Kirche brannte komplett aus. Die Brandursache
ist unbekannt - die Hauptkirche wird wochenlang nicht benützbar sein.
Dichte Rauchwolken drangen gegen 13.00 Uhr aus der Landecker Pfarrkirche
St. Joseph. Die Stadtfeuerwehr löste sofort Großalarm aus und 70 Mann
mit 10 Fahrzeugen rückten zur Einsatzstelle aus. Starker
schwarzer Qualm in der gesamten Kirche und eine große Hitze erschwerte
die Arbeit der Feuerwehrmänner. Sofort nach Ankunft bei der Einsatzstelle
drangen 4 Atemschutztrupps (mit je
drei Mann) in die Kirche ein und suchten den Pfarrer, der zuerst nicht auffindbar
war. Noch während der ersten Löscharbeiten, konnte aber
glücklicherweise festgestellt werden, dass er gar nicht in Landeck
verweilte.
Die Feuerwehr musste zwei Scheiben einschlagen, um den Rauch abziehen
zu lassen, da im oberen Bereich der Kirche keine Fenster zu öffnen waren.
Nur mit schweren Atemschutz gelang es, in die Seitenkapelle einzudringen
und das Feuer zu löschen.
Am Altar war das Feuer ausgebrochen, die Ursache dafür ist derzeit noch
ungeklärt. In Frage kommt eine Kerze, obwohl am Seitenaltar sonst keine
Kerzen stehen, wie der Messner erklärte. Drei Stunden benötigten Feuerwehrleute, um den Brand
und die Glutnester endgültig zu
löschen. Eingesetzt wurden auch zwei Wärmebildkameras mit denen
eine Orientierung leichter möglich ist. Die kleine Seitenkapelle brannte
völlig aus, mehrere wertvolle Kunstgegenstände wurden stark beschädigt.
Schadenshöhe noch unbekannt
Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest, dürfte aber beträchtlich
sein. Die aus dem Jahr 1963 stammende St. Josephs Kirche ist bis auf
weiteres unbenützbar und gesperrt. Gottesdienste finden im Pfarrsaal
statt.
Fotos: Wenzel Helmut (TT), Feuerwehr
Landeck

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Fotos und Bilder:
Bezirkshauptmannschaft Landeck
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Am
31. Jänner 2001 um 16.58 Uhr traf in der BLZ am Gendarmerieposten Landeck
über Feuerwehrnotruf die Meldung über einen Vorfall in der
Chlorgasanlage im „Hotel Arlberg“, welches sich mitten im Dorfzentrum
von St. Anton am Arlberg befindet, ein. Unmittelbar darauf wurde die
Feuerwehr St. Anton über Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert.
Bereits
beim Ausrücken um 17.00 Uhr forderte Ortsfeuerwehrkommandant der FF
St.Anton über Notruf die Unterstützung der Stadtfeuerwehr Landeck an,
die um 17.03 Uhr alarmiert wurde.
Bei
der Erkundung an der Einsatzstelle war bereits vor dem Hotel starker
Chlorgeruch feststellbar, der Hotelbesitzer und weitere 5 Personen zeigten
Symptome einer Chlorgasvergiftung. Der Einsatzleiter verständigte
daraufhin sofort das Rote Kreuz Landeck, das seinerseits „Großalarm“
auslöste. Aufgrund der zu dieser Zeit in St. Anton am Arlberg
stattfindenden Ski-Weltmeisterschaft konnten vom Sanitätsbereitschaftsdienst
sofort einige Notärzte und Sanitäter herangezogen werden. Binnen kürzester
Zeit standen 3 Notarzthubschrauber vor Ort zur Verfügung. In einem der
Nachbarhäuser wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet, wo die
betreffenden Personen innerhalb weniger Minuten erstversorgt werden
konnten. In weiterer Folge wurden 5 Personen zur medizinischen Betreuung
ins Krankenhaus Zams überstellt.
Während
der Anfahrt der Feuerwehr Landeck (Entfernung ca. 20 Straßenkilometer)
evakuierte die Feuerwehr St. Anton das Hotel und sperrte den
Gefahrenbereich großräumig ab. Von der BEZ Landeck
(Bezirkseinsatzzentrale in der Feuerwehrhalle Landeck) wurden der
Ortsfeuerwehr die Gefahrgutdatenblätter zur Stoff-Nr. 1017 per Fax übermittelt.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Landeck um 17.25 Uhr führte ein Schutzanzugtrupp unter Schutzstufe 3
die Erkundung im Kellerbereich durch. Dabei wurde festgestellt, dass von
einem Dosierbehälter der Chlorgasanlage für das hoteleigene Hallenbad
eine geringe Reaktion ausging. Die laufenden Messungen mittels Prüfröhrchen
und Chipmeßsystem (CMS-Analysegerät) im Umgebungsbereich und im gesamten
Hotel ergaben eine maximale Konzentration von 0,2 ppm.
Maßnahmen
der Feuerwehr u. a.: Demontage des betreffenden Dosierbehälters
und Verstauen in ein „Überfass“, Vorbereiten von 2 HD-Rohren zum
Niederschlagen evtl. auftretender Chlorgaswolken, laufende Messungen
in der Umgebung, Durchlüftung des Hotels mit 4 Belüftungsgeräten.
Das Überfass wurde dann geborgen und in geschlossenem Zustand
zum Bauhof St. Anton, außerhalb des bewohnten Gebietes, transportiert.
Dort wurde das Fass geöffnet und der Inhalt mit Kalk neutralisiert.
Sämtliche Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz bzw. Schutzstufe
3 durchgeführt. Die Ortsfeuerwehr beobachtete dann das Fass noch
mehrere Stunden, es konnte aber keine weitere Reaktion mehr festgestellt
werden. Fachmännische Unterstützung wurde telefonisch über TUIS
(BtF Biochemie in Kundl) und einem Chemiker der FF Hall eingeholt.
Nach weiteren Messungen, bei denen außer leichtem Chlorgeruch
keine messbaren Konzentrationen festgestellt werden konnten, gab
der behördliche Einsatzleiter von der Bezirkshauptmannschaft Landeck
gegen 20 Uhr das Hotel frei und die Gäste, unter ihnen die gesamte
französische Ski-Nationalmannschaft, konnten ihre Zimmer wieder
beziehen.
Da
sich das Hotel mitten im Dorfkern von St. Anton befindet und aufgrund der
Ski-Weltmeisterschaft tausende mehr und weniger prominente Leute im Ort
aufhalten, haben die Feuerwehren St. Anton und Landeck alle erdenklichen
Vorkehrungen getroffen, so dass für den Ort, die umliegenden Häuser und
die Menschen zu keinem Zeitpunkt nur die geringste Gefährdung bestand. So
wurden zB. beim Atemschutzsammelplatz 24 Pressluftatmer (von der
Stadtfeuerwehr Landeck waren 58 Atemschutzgeräteträger anwesend), 9
Vollschutzanzüge und 80 Atemluftflaschen bereit gestellt. Die Überwachung
der Absperrung der Sicherheitszone wurde von den im WM-Austragungsort
zahlreich anwesenden Gendarmeriebeamten durchgeführt.
Um
eine sachliche Berichterstattung zu gewährleisten wurden seitens der
Feuerwehr noch während des Einsatzes im Behördenzentrum der
WM-Einsatzleitung über den offiziellen Pressedienst umfangreiche
Informationen an die Medien übermittelt.
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LKW-Unfall
am Mittwoch, 13. Dezember 2000:
LKW-Bergung in Flirsch (B316). Die
Feuerwehr Landeck musste bei der Bergung helfen und den Treibstoff aus dem
beschädigten Tank abpumpen.
Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck
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125 Jahre Feuerwehr Landeck, Festakt am
6. Oktober 2000:
Die Feuerwehr Landeck feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges
Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde im Stadtsaal Landeck ein
Festakt durchgeführt. Nach einem Rückblick auf die vergangenen 125 Jahre
vor vielen Gästen und Feuerwehrkameraden wurde LFK Reinhold Greuter
geehrt: Die Feuerwehr Landeck verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft. Diese
höchste Auszeichnung, die eine Feuerwehr vergeben kann, wurde in den
letzten 30 Jahren lediglich zwei mal (Zangerl Edgar und Hueber Rudolf)
verliehen.
Am nächsten Tag wurde in der Malser
Straße eine große Schauübung gemeinsam
mit dem Roten Kreuz und dem Notarzthubschrauber-Team C5 organisiert. Ca. 1000
Menschen konnten sich (leider bei schlechtem Wetter) von der Schlagkraft
der Einsatzmannschaften überzeugen.
Foto: TT Landeck (T. Zangerl)
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... die Atemschutzsammelstelle. Ein weiterer
Trupp mit Schutzanzügen macht sich für den Einsatz bereit

Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck |
Nach
Chlorgas-Unfall 90 Hotelgäste evakuiert
GEFAHRGUT-EINSATZ für die FEUERWEHR LANDECK am 12. September 2000 |
| Chlorgas-Alarm Dienstag Nacht im
„Ischgler Hof": Das die Lungen angreifende Reizgas war vom
Schwimmbad ins Haus geströmt. 150 Helfer waren im Einsatz,
Feuerwehrleute mussten Vollschutz tragen. Unfallursache: ein
Bedienungsfehler. |
| ISCHGL (tobo, mrg). Zum Albtraum wurde die
vorletzte Nacht ihres Ischgl-Urlaubs für 90 Senioren aus Frankreich
und England: Nach einem Chlorgas-Austritt im Schwimmbad ihres
Quartiers, dem „Ischgler Hof“, musste das gesamte Haus sofort
evakuiert werden. 40 Personen waren durch das Einatmen des gefährlichen
Reizgases betroffen. Die meisten von ihnen konnten vor Ort ambulant
durch Paznauner Ärzte und das Team des Notarzteinsatzfahrzeuges NEF
behandelt werden. Neun Urlauber bzw. eine Busfahrerin wurden noch in
der Nacht ins Krankenhaus Zams zur labormäßigen Untersuchung
weiter verwiesen. Für
Feuerwehren, Gendarmerie und Rettung herrschte Großeinsatz. Der für
die Schwimmbad-Technik zuständige Beschäftigte des Hotels hatte
den Chlorgas-Austritt gegen 20.50 Uhr bemerkt und Alarm geschlagen.
Die Bezirksleitstelle des Roten Kreuz in Zams, wo der Alarm um 21.05
Uhr eintraf, managte den folgenden Rettungseinsatz. 32 RK-Helfer und
Sanitäter aus Landeck und Imst rasten mit 8 Fahrzeugen ins
Paznauntal. Im benachbarten Hotel „Trofana Royal“ wurde ein
Notlazarett aufgebaut, wo mehrere Ärzte um Dr. Andreas Walser
(Ischgl) und Dr. Arnold Prem (See) die 40 Opfer versorgten ihnen
wurde sofort Cortison-Spray zur Inhalation verabreicht. Der
Hubschrauber C 5 war in Bereitschaft. Krisenseelsorger Richard
Rotter traf ein.
Insgesamt 100 Feuerwehrleute aus
Galtür, Mathon, Ischgl, Kappl und Landeck sperrten das Hotel-Areal ab und
evakuierten Urlauber und Hotelpersonal.
In das abgesperrte Hotel durften nur
Spezialisten der Stadtfeuerwehr Landeck in gasdichten Anzügen und
unter schwerem Atemschutz es galt die höchste Schutzstufe 3. Die
ersten Messung im Keller und im Parterre ergaben, dass diese
Schutzanzüge dringend notwendig waren. Nachdem die Situation im
Keller begutachtet worden ist und der Chlorgasbehälter vorerst
gesichert wurde, konnte eine PH-Wert-Messung durchgeführt werden.
Aufgrund eines gemessenen PH-Wertes von 4 bis 5 mussten die Männer
der Feuerwehr Landeck die Neutralisation des Chlorgas-Herdes mittels
trockenem Kalk vornehmen. 9 gasdichte Schutzanzüge wurden von
insgesamt 18 Mann getragen. 66
Flaschen Atemluft wurden von den FW-Männern verbraucht, Sauerstoff
für 660 Minuten Einsatzzeit. Die Evakuierten wurden in benachbarten
Hotels untergebracht. Der Einsatz dauerte bis 1.30 Uhr. Die in der
internen Abteilung des KH Zams versorgten neun Opfer konnten nach
Bebachtung gestern mittag in stabilem Zustand entlassen werden. Sie
hatten keine schweren Vergiftungen erlitten, erklärt der ärztliche
Leiter Dr. Hanno Pall. Zwei weitere Gäste wurden gestern
aufgenommen, bei denen aber Herzprobleme Anlass zur Sorge gaben. Das
Hotel blieb vorerst für jeden Zutritt gesperrt rundum waren Fenster
und Türen zum Lüften geöffnet bis ein Experte nach
Restgas-Messungen den Ermittlern den Weg frei gab. Unfallursache war
ein Bedienungsfehler bei der Chlorgas-Anlage. Der Vorfall hatte
durchaus Katastrophen-Potenzial das rasche und effiziente Wirken der
Helfer hielt ihn in glimpflichem Rahmen. Am Nachmittag konnten Gäste
und Personal wieder ins Hotel.
Chlorgas ist schwerer als Luft und
breitet sich in Bodennähe in gelbgrünen Rauchschwaden aus. In
Kontakt mit Wasser (wie Feuchtigkeit der Atemluft oder der Haut) bildet es Salzsäure.
Husten, Brennen der Atemwege bis zu Lungen-Ödemen mit Ersticken
sind bei Einatmen die Folgen.
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... die Abstutzstelle bei der Brücke
und das LKW-Wrack
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Ein
mit 24 Tonnen beladener Sattelzug stürzte auf der Reschenbundesstraße am
10. September 2000 um ca. 17:00 Uhr zwischen Pfunds und Nauders ab.
Kurz
vor der Brücke kippte der Sattelzug in einer Kurve um und schlitterte in
den Abgrund. Der Fahrer konnte von der Feuerwehr Pfunds nur mehr tot
geborgen werden.Am nächsten Tag musste von den Feuerwehren
Pfunds, Serfaus, Reschen und der Feuerwehr Landeck die Ladung von 24
Tonnen Schweinefleisch mühsam händisch bis zum Talboden gebracht werden.
Dabei waren ca. 60 Mann über 10 Stunden beschäftigt. Dort wurde es auf
Traktoren verladen und über eine enge Straße nach Pfunds zur Entsorgung
gebracht. Das Bundesheer war leider nicht bereit, bei der Entsorgung mit
Hubschraubern zu helfen, was den Aufwand der freiwilligen Helfer deutlich
reduziert hätte.
Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck |

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Austritt von Propangas am Bahnhof
in Schönwies am 21. Februar 2000, 07:50 Uhr! Bei Umpumparbeiten
von einem Kesselwagon der ÖBB in einen LKW wurde ein Ventil beim
LKW beschädigt. Die Gendarmerie löste in Landeck Alarm aus, nachdem
der Gasaustritt gemeldet wurde. Propangas ist im Gemisch mit Luft
hochexplosiv und zwei mal schwerer als Luft. D.h. es können sich
in Niederungen, in der Kanalisation, in Kellern, o.ä. sehr gefährliche
"Gasseen" bilden, die bei einem Funken explodieren. Zum
Glück konnte noch während der Anfahrt zur Einsatzstelle der LKW-Fahrer
das "Bodenventil" (eine Art Hauptventil) schließen und
einen weiteren großen Gasaustritt so verhindern. Aufgrund des Austrittes
entstand eine große sichtbare Gaswolke, die noch in einer Entfernung
von 500 m gerochen wurde. Nach dem Absperren der Umgebung wurde
durch die Feuerwehr Landeck an verschiedenen Stellen die Explosionsgefahr
mit "Explosimeter" gemessen.
Lediglich im Bereich des LKW konnte eine geringe Explosionsgefahr
festgestellt werden, was darauf hindeutete, dass nur mehr ganz geringe
Mengen austraten. Nach Rücksprache mit der Herstellerfirma, wurde
nur mehr ein Messtrupp in Schönwies zur Kontrolle belassen. Die
Umpumparbeiten bzw. Reparaturarbeiten des beschädigten Ventils übernahm
die Herstellerfirma, die später auch feststellte, dass ca. 100 bis
200 Liter des Gases ausgetreten sind..
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |

Foto: Stadtfeuerwehr Landeck
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Am Freitag (7. Jänner 2000, 20:05 Uhr)
wurden wir zu einem "Feuer im Wald" unter Stanz alarmiert.
Anfangs war es relativ schwierig, in der Dunkelheit den genauen Brandort festzustellen.
Ein Beobachtungsposten wurde mit einem Fahrzeug sofort auf die Trams (gegenüberliegende
Talseite) geschickt, um uns per Funk einzuweisen. Neben der Feuerwehr Landeck (80 Mann)
wurde auch die Feuerwehr Stanz alarmiert. Wir mussten feststellen, dass eine
Wochenendhütte in Vollbrand stand. Die Löschwasserleitungen wurden in einem sehr
schwierigen Gelände von zwei Seiten vorgetragen. Eine Leitung konnte über
Relaispumpenbetrieb von Perjen aus hinauf gelegt werden (ca. 500 m bzw. 25 B-Schläuche)
und die zweite von Stanz aus hinunter (ca. 900 m bzw. 45 B-Schläuche). Eine große Gefahr
bestand durch zwei Gasflaschen, die in der Hütte gelagert waren und zu explodieren
drohten. Es gelang uns, die benachbarte Wochenendhütte (Entfernung ca. 6 bis 8 m) ohne
jeglichen Schaden zu retten. Während der
Löscharbeiten (um ca. 20:35 Uhr) gab es einen zweiten Alarm für die Feuerwehr Landeck:
Brand im Perjentunnel! Daraufhin wurde die FF Zams alarmiert und ein Tunnelfahrzeug der
Feuerwehr Landeck sofort abgezogen. Glücklicherweise stellte sich dieser Alarm nach der
Besichtigung des Tunnels als Fehlmeldung heraus. |
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |
Kaminbrand in der Malser Straße:
Die Gendarmerie Landeck alarmierte die Feuerwehr am 17. Dezember 1999, 07:40 Uhr, zu einem
Kaminbrand in der Malser Straße. Die starke "Verharzung" im Kamin fing aufgrund
der Hitze Feuer und Nachbaren bemerkten, dass Feuer aus dem Rauchfang loderte. Die
Feuerwehr rückte mit 31 Mann aus und kontrollierte mit Hilfe der Infrarotkamera den
Abbrand innerhalb des Hauses. Eine starke Wärmeentwicklung konnte in keinem Stockwerk
festgestellt werden und der aus dem Kamin austretende Funkenflug wurde zur Sicherheit
beobachtet. Nachdem ein Kaminkehrer - der telefonisch verständigt wurde - den Kamin
inspizierte, konnten wir um ca. 09:00 Uhr wieder die Einsatzstelle verlassen. zur Information: ein Kaminbrand wird normalerweise nur beobachtet und
nicht gelöscht. Ein Löschen mit Wasser würde den Kamin (aufgrund der Verdampfung des
Wassers) zerstören. Die Feuerwehr muss innerhalb des Hauses kontrollieren, ob es an
keiner Stelle zu heiß wird und außerhalb, ob durch den Funkenflug kein anderes Gebäude
in Brandgefahr gerät. Nur wenn es aufgrund einer zu starken Hitzeentwicklung zu einer
Brandgefahr innerhalb des Gebäudes kommt sollte man mit Pulver den Brand löschen. |

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Personenbergung am Ufer der
"Sanna"; 18.November 1999,: Um ca. 00:30 Uhr hat ein Pasant Hilferufe
vom Ufer der Sanna vernommen. Ein Radfahrer ist ca. 20 m über äußerst steiles Gelände
abgestürzt und blieb verletzt auf den Steinen des Baches und mit den Füßen im Wasser
liegen. Das Rote Kreuz Landeck alarmierte die Feuerwehr Landeck. Nachdem der Notarzt, der
zusammen mit zwei Feuerwehrmännern abgeseilt wurde, einen Beinbruch festgestellt und
diesen stabilisiert hat, wurde der Verletzte mit Hilfe der Drehleiter wieder nach
oben auf die Straße gehieft und ins Krankenhaus Zams gebracht. Der Verletzte kam trotz
schwerer Unterschenkelfraktur und starker Unterkühlung aus dieser Situation zum Glück
sehr glimpflich davon. (Foto: Feuerwehr
Landeck) |

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Am 25. September 1999 (ca. 14:00 Uhr) kam ein Wohnwagengespann
auf der Arlbergbundesstraße bei Strengen (Steigsiedlung) von der Straße
ab. Das Gespann wurde von einem LKW (dessen Fahrer beging Fahrerflucht und hatte,
so stellte man später fest, über 2 Promille Alkohol im Blut) von der Straße
abgedrängt und fuhr ca. 50 m unkontrollierbar über eine steile Wiese und prallte
anschließend vor der Sannaschlucht auf einen Baum. Für den Fahrer kam leider jede Hilfe
zu spät und erst nach dem Absuchen der Schlucht und der Sanna hatte man Gewissheit, daß
sich keine anderen Personen im Auto befunden haben. Die Feuerwehr Landeck mußte gemeinsam
mit der Feuerwehr Strengen das Fahrzeug zuerst sichern, bevor man den toten Fahrer bergen
konnte. Anschließend wurde mittels Seilwinde zuerst der Wohnwagen und dann der PKW
auf die Straße hinaufgezogen. Während der Bergungsarbeiten suchten Feuerwehrmänner den
Fluß bis zum nächsten Weer (Pians) nach weiteren Personen ab. Die Bundesstraße war für
ca. 1 3/4 Stunden gesperrt. (Foto: Stadtfeuerwehr Landeck) |
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Zu einem schweren KFZ-Unfall bei Pians
(Bundesstraße in Richtung Paznauntal) wurden wir am 2. August 1999, 08:18 Uhr gerufen.
Dabei kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW. Im PKW wurden alle
drei Insassen eingeklemmt und mußten mit zwei Bergescheren der Stadtfeuerwehr Landeck
befreit werden. Dies war nur mehr durch die Entfernung des Autodaches möglich. Die drei
schwerverletzten Unfallopfer wurden von den Sanitätern des Roten Kreuzes und drei
Notärzten erstversorgt und dann mit den Notarzthubschraubern Christopherus 5 und 1 in das
Krankenhaus geflogen, wo eines der Oper später verstarb. Der Fahrer des LKW kam mit dem
Schrecken davon. Die Straße in das Paznauntal konnte nach 2,5 Stunden wieder für den
Verkehr freigegeben werden.
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |

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Nachdem der Zammer Bahntunnel mit einer
Länge von 2,1 km den Betrieb aufgenommen hat, wurden die Sicherheitseinrichtungen
durch die Feuerwehr Landeck besichtigt. Im Ernstfall fahren wir
mit unseren Fahrzeugen auf einen Auffahrwagen. In Kombination mit
einer Diesellok, einem Wasserwagen, dem Auffahrwagen mit den Feuerwehrfahrzeugen
und zwei Personenwaggons fährt dieser "Tunnelrettungszug"
dann in den Tunnel ein. Für sämtliche Einsatzkräfte ist dabei das
Tragen von SSG-Geräten zwingend vorgeschrieben.
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |

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Bei einem Alarm im Baumwollager der Linz-Textil
AG - Spinnerei Landeck haben wir mit Hilfe der Wärmebildkameras
nach dem Schwelbrand gesucht. Zum Glück mußten wir feststellen,
daß es sich um einen Täuschungsalarm gehandelt hat.
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |
Aufzählung:
- Tauchpumpen für Bezirk Reutte
- Unterstützung für das Bundesheer
- Brandalarm in Landeck
- Unterstützung bei der Mure in Pettneu (S16):
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Für die Feuerwehr Landeck gab es ein
einsatzreiches Pfingstwochenende dieses Jahr:
Aufgrund der Hochwassersituation mußten bereits am Freitag auf Samstag in der Nacht
Tauchpumpen (die von Feuerwehren aus dem Bezirk Landeck stammen)
nach Reutte zur Unterstützung gebracht werden.
Am Samstag, Sonntag und Montag halfen wir dem Bundesheer (Garnison
Landeck), welches zum Assistenzeinsatz nach St.Anton fahren mußte, mit Transportaufgaben.
Brandalarm gab es am Samstag ca. 17:00 Uhr, da es in einem alten
Luftschutzstollen brannte, mit Atemschutzgeräten und der Wärmebildkamera konnte der
Brand rasch gelöscht werden.
Die S16 wurde im Bereich von Pettneu am Sonntag ca. 02:30 Uhr von einer Mure
verschüttet. Da man Menschen unter den Geröllmassen vermutete mußten wir mit
zwei Wärmebildkameras zur Unterstützung nach Pettneu fahren. (zum Glück blieb es
lediglich bei der Vermutung und es wurden keine Personen verschüttet)
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |
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Schneechaos im Bezirk Landeck:
Aufgrund der dramatischen Entwicklung der Lawinensituation im Bezirk Landeck sind
einige Seitentäler (Kaunertal, Paznauntal, Stanzertal) von der Umwelt abgeschnitten. Die
betroffenen Orte werden aus der Luft versorgt. Zu diesem Zweck wurde für die 6
Heereshubschrauber, einer vom Innenministerium und 5 private Maschinen ein provisorischer
Landeplatz in Landeck eingerichtet. Die Feuerwehr Landeck beleuchtet diesen Platz in der
Abendstunden und versuchte laufend das Wasser (an manchen Stellen bis zu 30 cm) dort
abzupumpen.
Die Situation spitzte sich zu. In Galtür ging eine Staublawine mitten in das
Dorfzentrum nieder und am nächsten Tag verschüttete eine Lawine
einige Menschen im Ortsteil Valzur. Von Landeck aus wurden die
Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet
und Helfer in das Unglücksgebiet geflogen um den Rettungsmannschaften
vor Ort zu helfen. (Fotos: STF Landeck)
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Am 9. Februar 1999 (ca. 23:10) wurden wir zu
einem schweren Verkehrsunfall auf der S16 - kurz vor Strengen - gerufen. Dabei kollidierte
ein PKW auf der schneeglatten Fahrbahn mit einem Sattelzug. Dem PKW wurde dabei die linke
Seite und das Dach abgerissen und der Fahrer schwer verletzt. Nach der Erstversorgung
durch den Notarzt wurde er vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Zams gebracht, wo er nach
kurzer Zeit verstarb. Der LKW-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die S16 mußte für ca
1,5 Stunden gesperrt werden.
Foto: Stadtfeuerwehr Landeck |

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Aufgrund des Austritts
von CHLORSULFONSÄURE (UN-Nummer: 1754; Gefahrennummer:
X88) in St. Anton / Bahnhof aus einem Kesselwaggon wurde in Landeck
am Freitag, den 16. Oktober 1998 um ca. 17:30 Uhr Großalarm ausgelöst.
Chlorsulfonsäure ist ein sehr stark ätzender Stoff, der in Verbindung
mit Wasser oder Luft (aufgrund der Luftfeuchtigkeit) sehr schnell
verdampft und einen stark ätzenden und explosiven weißen Nebel bildet.
Darüber hinaus bilden sich in Verbindung mit Wasser oder bestimmten
Metallen Chlorwasserstoff, Salzsäure, Schwefeloxide und reiner Wasserstoff.
Deshalb ist der Stoff nicht nur sehr stark ätzend sondern auch akut
explosionsgefährlich.
Die erste Erkundung durch zwei Atemschutztrupps, die
mit schweren Schutzanzügen ausgerüstet waren, ergab, daß beim
Kesselwaggon im unteren Bereich - bei einem aufgenieteten Flansch
- in (zum Glück) nur geringen Mengen der gefährliche Stoff austrat
(Bei einem größeren Autritt, müßte eine Evakuierung der Umgebung
sofort veranlaßt werden!). Wir konnten die undichte Stelle provisorisch
abdichten. An eine Weiterfahrt des Waggons war allerdings nicht
mehr zu denken. In dieser Phase wurden wir von einem Chemiker
der BASF-Werkfeuerwehr in Luwigshafen telefonisch beraten (Stufe
1 des TUIS). Nach Rücksprache mit einem Chemiker der Uni
Innsbruck (Berufsfeuerwehr Innsbruck) am Samstag und der BASF-Werkfeuerwehr
mußte der Füllstand des beschädigten Waggons festgestellt werden,
um über ein Umpumpen zu entscheiden. Ein Öffnen und das Umladen
des Waggons funktioniert allerdings nur dann gefahrlos, wenn keine
Luft in den Kessel gelangt. Man muß den Kessel vorher mit einem
Inertgas (zB Stickstoff) füllen und kann nur mittels Druck ein
Umfüllen angehen. Für diese äußerst schwierige Aufgabe ist in
ganz Österreich niemand gerüstet und man bat die BASF Ludwigshafen
um die Stufe 3 des TUIS. Das hatte zur Folge, daß am Samstag abends
die BASF-Werkfeuerwehr mit Chemikern und Spezialisten mit einem
ganzen Löschzug (inkl. Geräte) nach St.Anton fuhr und diese Aufgabe
erledigte.
(Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck) |

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Auf der Reschenbundesstraße (B315) wurden
wir zu einem Verkehrsunfall am 9. September 1998 - Alarmierung: 14:45 Uhr - gerufen.
Ein deutscher PKW mit zwei Personen fuhr in einen mit Asphalt beladenen LKW hinein. Der
schwer verletzte Lenker des PKW mußte mit Hilfe der Bergeschere befreit werden und wurde
dann vom Notarzthubschrauber "Christophorus 5" in das Krankenhaus geflogen.
Glück im Unglück hatte ein nachfolgender italienischer Lenker, der dem unlenkbaren LKW
(die Vorderachse war auf Grund des Zusammenpralls schwer beschädigt) gerade noch
ausweichen und sein Fahrzeug nur leicht beschädigt zum Stehen bringen konnte.(Foto: Stadtfeuerwehr Landeck) |

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Der Gendarmerieposten Landeck löste am 8.
September 1998 um ca. 06:45 Uhr Alarm für die Feuerwehr Landeck aus: "Schwerer
Verkehrsunfall mit 2 LKW und 2 PKW im Perjentunnel; mehrere Personen sind eingeklemmt;
Bergeschere wird dringend benötigt!" Vor
Ort mußten wir feststellen, daß zwei LKW in sich verkeilt waren und den Tunnel komplett
versperrten. Zwei PKW sind auf die LKW aufgefahren. Wie im Alarmplan vorgesehen, fuhren
wir von beiden Seiten des Tunnels zur Unfallstelle und mußten drei schwer verletzte
Personen aus den Autowracks mittels Bergeschere befreien (2 Personen in einem PKW und 1
Person im ersten LKW). Gleichzeitg wurde der Brandschutz und die Beleuchtung
aufgebaut. Aufgrund der beschädigten Kraftstofftanks floß Diesel und Benzin auf die
Fahrbahn und mußte mit Ölbindemittel gebunden werden.
Insgesamt wurden vom Roten Kreuz Landeck, welches mit 4 Fahrzeugen (inkl. NEF und Notarzt)
im Einsatz war, 5 verletzte Personen in das Krankenhaus Zams gebracht. Nach vier Stunden
wurde der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben.
(Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck)
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Am 4. Juli 1998 führte die Feuerwehr Landeck
einen Übungstag in der Pontlatzkaserne durch. Nähere
Informationen finden Sie, wenn Sie auf das nebenstehende Bild klicken. :-)
(Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck) |
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Brand eines kombinierten Wohn- und
Wirtschaftsgebäude in Fließ am 28. April 1998:
Um ca. 08:50 Vormittag brach in dem von 5 Personen bewohnten Gebäude in einem Zimmer
aus noch unbekannter Ursache ein Feuer aus. Alle Bewohner konnten sich noch rechtzeitig
vor dem Eintreffen der Feuerwehr Fließ in Sicherheit bringen. Das Feuer hat zu diesem
Zeitpunkt bereits den Dachstuhl durchbrochen und der Einsatzleiter forderte sofort
Unterstützung durch die Feuerwehr Landeck an. Mit vereinten Kräften konnten die
Nachbarhäuser geschützt und ein Übergreifen auf das angebaute Wirtschaftsgebäude
verhindert werden. Dazu waren 5 Atemschutztrupps und 5 Hochdruckrohre notwendig. Die
Wasserversorgung wurde durch einen Hydranten und zwei je 600 m lange Zubringerleitungen
vom Inn gewährleistet. (Foto: Wenzel H., TT Landeck) |
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Kellerbrand im Hotel Sonne / Landeck:
26. März 1998, Brandalarm für die Feuerwehr Landeck um 04:20 Uhr. Im Keller (Heizraum)
des Hotel Sonne in Landeck war ein Feuer mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen. Die
Feuerwehr rückte mit 75 Mann und 10 Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Drei Personen, die
sich aufgrund der starken Rauchentwicklung auf einen kleinen Balkon des zweiten
Stockwerkes gerettet haben, konnten über eine Schiebeleiter in Sicherheit gebracht
werden. Jedes Zimmer des Hotels wurde nach Personen von zwei Atemschutztrupps mit Hilfe
einer Infrarotkamera abgesucht. Ein weiterer Trupp mit schwerem Atemschutz konnte
mittlerweilen mit einem Strahlrohr und der zweiten Infrarotkamera zum Brandherd
vordringen. Der Brand war schnell gelöscht und der Brandrauch durch zwei
Tempest-Belüftungsgeräte rasch aus dem Haus gedrückt. (Foto: Wenzel H., TT Landeck) |
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Vollbrand eines Einfamilienhauses im
Stadtteil Perjen
Als am 27.1.98 um 4:58 Uhr früh die Alarmierung erfolgte, stand das Holzhaus weithin
sehbar bereits in Flammen. Da das Haus in dicht verbautem Gebiet stand, mußte einerseits
die Nachbarschaft geschützt und andererseits der Brand bekämpft werden. Der erste
Atemschutztrupp drang über den Keller in das Haus ein (der Weg nach oben war allerdings
versperrt) und der zweite versuchte es über ein Fenster. Als das Fenster zerbrochen
wurde, kam es zu einer gefährlichen "Durchzündung" und ein Eindringen wurde
ungleich schwieriger. Die Wasserversorgung erfolgte durch 6 Zubringerleitungen (zur
Sicherheit wurde auch eine Leitung 0,6 km vom Inn gelegt).
(Foto: Toni Zangerl, Zams) |
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Brand einer Hütte auf dem
"Venet" (12. September 1997). Probleme dabei ergaben sich aus dem langen
Anfahrtsweg auf ca. 1800 Höhenmeter und der fehlenden Wasserversorgung. Aus diesem Grund
wurde ein Hubschrauber zur Unterstützung angefordert.
Unglücklicherweise wurde die Anfahrtszeit noch einmal um ca. 15 min verlängert, da auf
der einzigen Zufahrtsstraße ein verunglückter Betonwagen gerade von einem 40to-Kran
geborgen wurde. Erst nach dem Freimachen dieser Unfallstelle konnte die Fahrt zum
Einsatzort fortgesetzt werden.
(Foto: Stadtfeuerwehr Landeck) |
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Am 3. November 1997 wurde eine Tunnelübung
im Quadratscher Tunnel (Pians) durchgeführt. Unter möglichst realistischer
Übungsannahme mit 12 Verletzten, 6 beteiligten Unfallfahrzeugen und einer Verrauchung des
Einsatzbereiches konnte die Übung abgehalten werden. Mit Beteiligung des Roten Kreuzes (Ortsstelle Landeck) ist die Übung
erfolgreich abgelaufen und alle Beteiligten haben wieder dazugelernt.
(Foto: Thomas Böhm, Landeck) |
[ aktuelle
Berichte ]
Für weitere Fragen steht Ihnen
die Stadtfeuerwehr Landeck unter EMAIL kommando(at)feuerwehr-landeck.at gerne zur Verfügung.
©
Mag. Reinhold Greuter (Webmaster)
(c) Mag. Reinhold Greuter, Seite erstellt am 2/5/2012 9:19:02 AM
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